Tipps für die Tour

 
Tipps für die Tour

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Packliste
Vergewissern Sie sich, dass Sie für die Tour alles Notwendige eingepackt haben – laden Sie sich eine Checkliste herunter.

Vergessen Sie auch nicht, Ihr Fahrrad vor der Reise gründlich zu überprüfen. Radfahren macht entschieden mehr Spaß, wenn alle beweglichen Teile gut geschmiert sind und die Bereifung kontrolliert wurde.

Orientieren Sie sich an Kirchen
Kirchtürme sind in der Landschaft gut erkennbar und zeigen, wo die Ortschaft liegt. Auf Friedhöfen gibt es meistens einen Wasserhahn, an dem Sie Ihre Wasserflasche mit frischem Wasser auffüllen können. In der Regel gibt es an einer Kirche oder einem Friedhof auch Toiletten.

Gleichzeitig vermitteln Friedhöfe einen fantastischen Einblick in die örtliche Geschichte, wenn man sich Zeit nimmt, Grabsteine zu lesen und über das Leben nachzudenken, wie es sich in der Gegend einmal abgespielt haben mag.

Auf der Strecke Berlin-Kopenhagen liegen zwei der ersten fahrradfreundlichen Wegekirchen Dänemarks. Die Kirche von Borre und die Kirche von Magleby auf Møn bieten Radwanderern die Möglichkeit, ihre Wasservorräte aufzufüllen, die Reifen aufzupumpen und sich auf den Kirchenbänken eine wohlverdiente Verschnaufpause zu gönnen. 

Orientieren Sie sich an Peilmarken
Im kommenden Jahr werden entlang des dänischen Streckenabschnitts mehrere fahrradfreundliche „Peilmarken“ eingerichtet.
Die erste steht bereits bei Hesnæs Havn auf der Etappe Nykøbing Falster-Stege. Hier gibt es jetzt Bänke und Tische für die Essenspause und einen Fahrradparkplatz. Toiletten sind ebenfalls vorhanden.

Die Peilmarke bei Stevns Kridtbrud liegt am Rand eines Kreidebruchs auf der Etappe Rødvig-Køge, in dem täglich tonnenweise Kreide aus der bis zu 1 km dicken Kreideschicht gewonnen werden. Genießen Sie von der Plattform der Peilmarke den Anblick des weißen Kalks im Zusammenspiel mit dem Azurblau der Seen und der Ostsee als Kulisse.

Die Peilmarken wurden von NORRØN entworfen und von Østdansk Turisme unter der Regie des Projekts Powered by Cycling:  Panorama errichtet. Die Ziegel sind eine Spende von Wienerberger.

Machen Sie Pausen
Die Räder schnurren, die Sonne scheint, und Sie sind einfach gut drauf. Es ist durchaus verlockend, einfach weiter zu fahren, wenn es gut läuft. Sie sollten aber dennoch regelmäßig Pausen einlegen. Auf diese Weise vermeiden Sie plötzliche Erschöpfung und Muskelkater.

Eine gute Faustregel besagt eine Pause pro Stunde, z. B. zu jeder vollen oder halben Stunde. Dann wissen alle, wann die nächste Pause ansteht. Das soll Sie natürlich nicht davon abhalten, wenn es gewünscht oder notwendig ist, zusätzliche Stopps zu machen.

Sonnenschutz nicht vergessen – und nicht zu knapp!
Auf dem Rad kühlt der Fahrtwind die Haut und man unterschätzt dadurch leicht die Intensität der Sonneneinstrahlung. Cremen Sie sich deshalb häufig mit Sonnenschutzmittel ein.

Das Glück liegt manchmal auch abseits eingefahrener Wege
Mit dem Fahrrad gelangt man fast überall hin. Ob durch Gras, Sand oder Schlamm – das spielt keine Rolle. Beschränken Sie sich also nicht nur auf den Radweg. Machen Sie Abstecher, wenn Ihnen der Sinn danach steht: über einen holperigen Feldweg oder einen schmalen Waldpfad entlang.
Wer weiß, vielleicht entdecken Sie ja ein absolut idyllisches Plätzchen, eine Abkürzung oder eine tolle Stelle mit Pfifferlingen.

Grüßen Sie und seien Sie nett
Auf den internationalen Radwegen gehört es zum guten Ton, andere Radwanderer zu grüßen. Auf dem Rad befindet man sich sowohl mit anderen Sommergästen als auch Einheimischen auf Augenhöhe. Halten Sie an und reden Sie mit den Leuten. Es könnte ja gut sein, dass sich daraus ein tolles Erlebnis entwickelt.